Fellpflege beim Hund: bürsten, baden und der Fellwechsel

Fellpflege beim Hund: bürsten, baden und der Fellwechsel

Stand: August 2026 · Zuletzt geprüft: 16.08.2026 · Lesezeit: 9 Minuten

Das Wichtigste in Kürze

  • Der Felltyp bestimmt Rhythmus und Werkzeug. Kurzhaar einmal die Woche, Langhaar und Doppelhaar alle zwei bis drei Tage, im Fellwechsel täglich.
  • Gebadet wird selten. Das MSD Veterinary Manual nennt etwa einmal im Monat als Anhaltspunkt — und nur mit Shampoo, das für Hunde hergestellt ist.
  • Verfilzungen niemals mit der Schere lösen. Laut MSD schneidet man dabei zu leicht in die Haut. Vorgesehen ist eine Schermaschine für Tierfell.
  • Filz hält Feuchtigkeit an der Haut. Das Cornell Riney Canine Health Center führt genau das als Risiko für Entzündungen und wunde Stellen.

Fellpflege beim Hund ist die einzige Gesundheitsvorsorge, die du nebenbei erledigst — mit den Händen am Tier. Darin liegt ihr eigentlicher Wert. Wer seinen Hund regelmäßig durchbürstet, findet Knoten, Zecken und warme Stellen Wochen bevor sie zum Problem werden. Ich zeige dir, wie oft und womit du je nach Felltyp arbeitest, warum Baden die Ausnahme bleibt und an welcher Stelle die Bürste aus der Hand gehört.

Wie oft muss man einen Hund bürsten?

Kurzhaarige Hunde einmal pro Woche. Langhaar und dichtes Doppelhaar alle zwei bis drei Tage, im Fellwechsel täglich. Rauhaar ein- bis zweimal die Woche plus regelmäßiges Trimmen. Das MSD Veterinary Manual begründet den Aufwand mit zwei Zielen: loses Haar herausholen und Verfilzungen verhindern.

Wie oft sollte man einen Hund baden?

Deutlich seltener, als die meisten denken. Das MSD Veterinary Manual nennt als Anhaltspunkt etwa einmal im Monat, abhängig von der Jahreszeit. Dazu kommt jedes Bad, bei dem das Fell stark verschmutzt ist oder unangenehm riecht. Gewaschen wird ausschließlich mit Shampoo für Hunde, weil Menschenprodukte die Haut reizen können.

Was du beim Bürsten eigentlich anfasst

Hundehaut ist anders gebaut als deine. Das MSD Veterinary Manual beschreibt zusammengesetzte Haarfollikel: Aus einer einzigen Pore wachsen ein zentrales Haar und drei bis fünfzehn feinere Nebenhaare (MSD Veterinary Manual, Structure of the Skin in Dogs). Auf einem Quadratzentimeter Rücken sitzen mehrere hundert Haare, die durch dieselben Öffnungen nach außen müssen.

Dazwischen liegen die Talgdrüsen. Sie geben ein öliges Sekret ab, das die Haut weich hält und laut MSD antibiotische Eigenschaften besitzt. Dieser Talg ist der Grund, warum ein Hund nach dem Bad manchmal schlechter aussieht als vorher. Du hast ihm die Schutzschicht abgewaschen, die er selbst herstellt.

Bürsten macht deshalb zwei Dinge auf einmal. Es holt totes Haar aus der dichten Packung, bevor es sich verhakt. Und es verteilt den Talg bis in die Spitzen. Genau diesen zweiten Punkt nennt das Cornell Riney Canine Health Center als Grund, warum regelmäßiges Bürsten bei Doppelhaar so wichtig ist.

Fellwechsel im Frühjahr und Herbst

Zweimal im Jahr wird es unangenehm. Das MSD Veterinary Manual setzt den Haarwechsel ins zeitige Frühjahr und in den frühen Herbst und nennt als zusätzliche Auslöser Änderungen der Temperatur sowie der Tageslichtmenge. Bei Wohnungshunden mit viel Kunstlicht verwischt dieser Rhythmus. Manche haaren dann das ganze Jahr über ein bisschen, statt zweimal richtig.

Interessant ist, was sich dabei umbaut. Nach MSD ist das Winterfell vieler Hunde länger und feiner, weil es Wärme halten soll. Das Sommerfell besteht aus kürzeren, dickeren Haaren mit weniger Nebenhaaren. Es geht also nicht um die Menge, sondern um einen Materialwechsel.

Praktisch heißt das: In den sechs bis acht Wochen des Wechsels verdoppelst du den Aufwand. Täglich zehn Minuten schlagen eine Stunde am Wochenende. Wo die Grenze zum Fall für die Sprechstunde verläuft, steht im Ratgeber zu Haarausfall beim Hund.

Wie oft und womit — nach Felltyp

Die häufigste Ursache für Frust beim Bürsten ist nicht Faulheit, sondern das falsche Werkzeug. Eine Zupfbürste kommt bei dichter Unterwolle nicht bis zur Haut. Aus Langhaar holt ein Gummistriegel nichts. Die folgende Übersicht ist der Plan, mit dem meine langjährige Erfahrung aus Hunderten Gesprächen mit Hundehaltern am zuverlässigsten funktioniert hat.

Felltyp Beispiele Rhythmus Werkzeug
FelltypKurzhaar BeispieleLabrador, Boxer, Dalmatiner, Beagle Rhythmus1× pro Woche, im Wechsel 2–3× WerkzeugGummistriegel oder weiche Naturborste, gegen den Strich beginnen
FelltypLanghaar ohne dichte Unterwolle BeispieleSetter, Cavalier, Malteser, Afghane RhythmusAlle 2–3 Tage WerkzeugGrober Metallkamm zuerst, danach Zupfbürste. Immer schichtweise von unten nach oben
FelltypDoppelhaar mit dichter Unterwolle BeispieleHusky, Schäferhund, Australian Shepherd, Spitz RhythmusAlle 2–3 Tage, im Wechsel täglich WerkzeugUnterwollharke bis auf die Haut, danach grober Kamm zur Kontrolle
FelltypRauhaar / Drahthaar BeispieleDrahthaarteckel, Schnauzer, Terrier, Griffon Rhythmus1–2× pro Woche, Trimmen alle 3–4 Monate WerkzeugMetallkamm plus Trimmmesser. Totes Haar wird gezupft, nicht geschnitten

Vier Felltypen, vier Pläne. Entscheidend ist, dass das Werkzeug bis auf die Haut reicht

Ein Handgriff gilt für alle vier: Arbeite in Schichten. Heb das Fell mit einer Hand an und bürste die freigelegte Lage von der Haut nach außen aus, dann die nächste. Wer nur über die Oberfläche fährt, poliert das Deckhaar und lässt den Filz darunter stehen.

Beim Rauhaar kommt ein eigener Punkt dazu. Totes Drahthaar löst sich nicht von allein. Es wird von Hand oder mit dem Trimmmesser gezupft, damit die harte Struktur nachwächst. Schneidet man es stattdessen ab, bleiben die abgestorbenen Haare im Follikel stecken. Das Fell wird über die Jahre weicher und stumpfer.

Frau hebt ihrem Hund im Wohnzimmer das Fell an und bürstet die freigelegte Schicht aus
Schichtweise arbeiten: Fell anheben, die freigelegte Lage von der Haut nach außen ausbürsten, dann die nächste.

Baden: die Ausnahme, nicht die Routine

Beim Baden geht die meiste Fellpflege schief — aus guter Absicht. Der Hund riecht, also wird gewaschen. Er riecht wieder, also öfter. Das MSD Veterinary Manual nennt als Anhaltspunkt etwa einmal im Monat, je nach Jahreszeit (MSD Veterinary Manual, Routine Health Care of Dogs). Dazu kommt jedes Bad, bei dem das Fell stark verschmutzt ist oder unangenehm riecht.

Genauso klar ist die Produktfrage. Gewaschen wird nur mit Shampoo für Hunde, weil Produkte für Menschen ihre Haut reizen können. Hundehaut hat einen anderen Säuregrad als deine. Duschgel, Babyshampoo oder Spülmittel haben auf einem Hund nichts verloren.

Der Ablauf, der die Haut schont

  • Vorher ausbürsten. Nasses Fell verfilzt fester. Jeder Knoten, der ins Wasser geht, kommt schlimmer wieder heraus.
  • Lauwarm, nicht heiß. Warmes Wasser löst zusätzlich Talg. Handwarm reicht völlig aus.
  • Ohren trocken halten. Das MSD Veterinary Manual rät ausdrücklich dazu, beim Baden kein Wasser in die Ohren laufen zu lassen.
  • Gründlich ausspülen. Shampooreste jucken. Spül länger, als du für nötig hältst.
  • Bis auf die Haut trocknen. Bei Doppelhaar mit Handtuch und kühlem Föhn, nicht nur oberflächlich abreiben.

Der letzte Punkt wird am häufigsten übersprungen. Ein Hund, der oben trocken aussieht, bleibt unter der Unterwolle stundenlang feucht. Genau diesen Zustand willst du vermeiden.

Verfilzungen lösen — ohne Schere

Filz ist kein Schönheitsproblem. Das Cornell Riney Canine Health Center beschreibt verfilzte Stellen als Bereiche, die Feuchtigkeit an der Haut halten und den Hund anfällig für Infektionen und wunde Stellen machen (Cornell Riney Canine Health Center, Hot spots). Genannt werden besonders Hunde mit dichtem Fell wie Neufundländer, Schäferhund oder Golden Retriever.

Aus meiner Erfahrung heraus greifen in dieser Lage fast alle zur Schere. Das MSD Veterinary Manual rät davon ausdrücklich ab: Beim Schneiden erwischt man zu leicht die Haut. Verfilzte Stellen gehören mit einer elektrischen Schermaschine für Tierfell entfernt. Der Grund ist banal und schmerzhaft — Filz zieht die Haut nach oben, sodass sie direkt unter der Schere liegt, wo man sie nicht vermutet.

Bei kleinen, frischen Knoten kommst du ohne Maschine aus. Stütz die Haarwurzel mit einer Hand ab, damit nichts an der Haut zieht. Teile den Knoten mit den Fingern in Strähnen. Dann kämmst du von der Spitze her frei, nie vom Ansatz aus. Sitzt der Filz flächig auf, ist es ein Fall für den Hundesalon.

Scheren: wann es hilft und wann es schadet

Bei Doppelhaar ist die Antwort ein Nein, das sich gut begründen lässt. Deckhaar und Unterwolle sind zwei Lagen mit zwei Aufgaben. Das lange Deckhaar hält Nässe ab und schützt die Haut vor Sonne. Die dichte Unterwolle isoliert — und Isolierung wirkt in beide Richtungen. Sie hält Kälte draußen und Hitze ebenso.

Wer im Sommer schert, nimmt beide Lagen auf einmal weg. Der Hund fühlt sich kurz kühler an, verliert aber seinen Sonnenschutz. Dazu kommt ein Effekt, der erst Monate später auffällt: Deckhaar und Unterwolle wachsen unterschiedlich schnell nach. Das Fell bleibt danach oft stumpfer.

Es gibt Fälle, in denen Scheren richtig ist. Bei flächigem Filz führt kein anderer Weg zurück. Vor einer Behandlung entscheidet das die Praxis. Und Rassen mit dauerhaft wachsendem Haar wie Pudel oder Bichon brauchen den Schnitt ohnehin.

Hund mit dichtem glänzendem Doppelhaar steht auf einer Wiese im warmen Gegenlicht
Deckhaar und Unterwolle sind eine Einheit. Im Sommer bleibt beides dran — ausgekämmt wird nur die lose Unterwolle.

Ohren, Pfoten und Rute — die drei vergessenen Zonen

Beim schnellen Durchbürsten fällt der Rücken ab, die drei Problemzonen bleiben stehen. Dabei entstehen dort die meisten Baustellen. Das Cornell Riney Canine Health Center nennt Hunde mit Hängeohren oder dichtem Haarkleid als besonders gefährdet.

Bei den Ohren zählt vor allem, was du nicht tust. Das MSD Veterinary Manual warnt vor Wattestäbchen und vor allem anderen, was Sekret tiefer in den Gehörgang schiebt (MSD Veterinary Manual, Ear Infections and Otitis Externa in Dogs). Empfohlen wird, beim Baden kein Wasser in die Ohren zu lassen. Für Hunde, die viel schwimmen, gibt es auf tierärztliche Empfehlung trocknende Mittel.

Deine Wochenaufgabe ist klein: Ohrmuschel anheben, hineinschauen, daran riechen. Rötung, dunkles Sekret oder strenger Geruch gehören abgeklärt, nicht gereinigt. Wie eine Ohrenentzündung abläuft und was die Praxis dann macht, steht im Ratgeber zu Ohrenentzündung beim Hund.

Tierärztin hebt einem wachen Hund auf dem Untersuchungstisch die Ohrmuschel an und schaut hinein
Ansehen und riechen reicht als Wochenkontrolle. Alles, was tiefer geht, gehört in fachkundige Hände.

An den Pfoten geht es um die Ballenzwischenräume. Dort sammeln sich Streusalz, Grannen und Matsch. Langes Haar hält alles fest. Halte es kurz und tast die Zwischenräume nach dem Spaziergang durch. An der Rute und darunter kontrollierst du auf Verklebungen — dieser Bereich verfilzt schnell.

Was der Napf mit dem Fell zu tun hat

Das MSD Veterinary Manual führt Größe, Form und Länge des Haares auf die Genetik zurück. Daneben steht der Satz, der für den Alltag zählt: Hormone, Erkrankungen, Medikamente, Ernährung und Umgebung beeinflussen den Zustand des Haares ebenfalls.

Die Grundlage ist ein Alleinfutter, das zur Lebensphase deines Hundes passt. Bei uns gehört daneben ein Vitamin-B-Komplex zum Sortiment, aus inaktivierter Bierhefe (Saccharomyces cerevisiae), Calciumcarbonat-Pulver und getrocknetem Apfeltrester. Gefüttert wird eine Tablette pro zehn Kilogramm Körpergewicht am Tag. Mehr sage ich dazu bewusst nicht — ein Ergänzungsfuttermittel ersetzt weder die Bürste noch den Termin in der Praxis.

Mein Tipp: Geh jedes Mal dieselbe Runde ab: Hals, Brust, Rücken, Flanken, Bauch, Hinterhand, Rute, Pfoten, Ohren. Zehn Minuten reichen. Der Sinn liegt in der Gleichmäßigkeit — wenn du jede Woche dieselben Stellen anfasst, fällt dir eine neue Beule sofort auf.

Damit gehört dein Hund in die Tierarztpraxis

  • Eine feuchte, gerötete, haarlose Stelle, die innerhalb eines Tages größer wird
  • Die Haut nässt, riecht auffällig oder bildet Krusten
  • Kahle Stellen, besonders wenn sie auf beiden Körperseiten gleich aussehen
  • Dein Hund kratzt, leckt oder knabbert deutlich mehr als sonst
  • Rötung, dunkles Sekret oder starker Geruch aus einem Ohr
  • Flächiger Filz, der bis auf die Haut aufsitzt
  • Trinkmenge, Gewicht oder Antrieb haben sich nebenbei verändert

Bei der feuchten geröteten Stelle zählt die Zeit. Das Cornell Riney Canine Health Center hält fest: Ist die Wunde älter als 24 Stunden, ist eine Infektion wahrscheinlich.

Weiße Flöckchen im Deckhaar sind ein eigenes Thema. Sie sind selten eine Frage der Bürste. Wie du trockene Haut von Pelzmilben unterscheidest, steht im Ratgeber zu Schuppen beim Hund.

Fazit: Fellpflege beim Hund kostet weniger Aufwand, als der Handel dir verkauft — dafür mehr Regelmäßigkeit. Such das Werkzeug nach dem Felltyp aus, arbeite in Schichten bis auf die Haut und verdopple den Rhythmus im Fellwechsel. Baden bleibt die Ausnahme, mit Hundeshampoo und trockenen Ohren. Verfilzungen löst die Maschine, niemals die Schere. Bei Doppelhaar bleibt im Sommer alles dran. Zehn Minuten pro Woche mit den Händen am Hund sind die beste Früherkennung, die es kostenlos gibt.

Häufige Fragen zur Fellpflege beim Hund

Wie oft muss ich meinen Hund bürsten?

Das hängt am Felltyp, nicht am Kalender. Kurzhaar einmal pro Woche. Langhaar und Doppelhaar alle zwei bis drei Tage, im Fellwechsel täglich. Rauhaar liegt dazwischen. Die Regel: so oft, dass du nie gegen einen Filz arbeiten musst.

Wie oft darf ich meinen Hund baden?

Selten. Das MSD Veterinary Manual nennt als Anhaltspunkt etwa einmal im Monat, je nach Jahreszeit. Dazu kommt jedes Bad bei stark verschmutztem Fell. Jedes Bad löst Talg heraus. Wer öfter badet, trocknet die Haut aus, statt sie zu pflegen.

Welches Shampoo ist für Hunde geeignet?

Eines, das für Hunde gemacht ist. Das MSD Veterinary Manual ist deutlich: Hunde werden nur mit Produkten gewaschen, die für sie hergestellt sind, weil Menschenprodukte ihre Haut reizen können. Duschgel, Babyshampoo oder Spülmittel gehören nicht auf einen Hund.

Wie löse ich Verfilzungen beim Hund?

Nicht mit der Schere. Das MSD Veterinary Manual rät davon ausdrücklich ab, weil man dabei leicht in die Haut schneidet. Vorgesehen ist eine elektrische Schermaschine für Tierfell. Kleine Knoten teilst du mit den Fingern und kämmst sie von der Spitze her aus, während die andere Hand die Haarwurzel abstützt.

Darf ich meinen Hund im Sommer scheren?

Bei Doppelhaar rate ich klar ab. Deckhaar und Unterwolle bilden eine Schicht, die auch gegen Hitze und Sonne wirkt. Sinnvoll ist Scheren bei stark verfilztem Fell oder wenn die Tierarztpraxis es anordnet. Bei Pudel oder Bichon gehört der Schnitt ohnehin dazu.

Welche Bürste passt zu welchem Fell?

Kurzhaar: Gummistriegel oder weiche Naturborste. Langhaar: erst grober Metallkamm, dann Zupfbürste. Doppelhaar: Unterwollharke, danach grober Kamm. Rauhaar: Metallkamm plus fachgerechtes Trimmen. Aus meiner Erfahrung heraus scheitern die meisten nicht am Fleiß, sondern am falschen Werkzeug.

Wie oft kontrolliere ich Ohren, Pfoten und Rute?

Einmal pro Woche beim Bürsten. Ohren ansehen und riechen. Ballenzwischenräume prüfen, das Haar dort kurz halten. Rute und Bereich darunter auf Verklebungen kontrollieren. Diese drei Zonen verfilzen am schnellsten, weil sie beim schnellen Drüberbürsten ausgelassen werden.

Wann ist verändertes Fell ein Fall für die Tierarztpraxis?

Wenn kahle Stellen entstehen, die Haut nässt, riecht oder Krusten bildet. Ebenso bei starkem Kratzen oder bei einer feuchten geröteten Stelle, die binnen eines Tages größer wird. Auch dann, wenn sich Trinkmenge, Gewicht oder Antrieb verändert haben. Fell ist ein langsamer Anzeiger, die Begleitzeichen sind schneller.

Quellen

Über den Autor

Christoph Gärtner, Co-Gründer von Lucky Pets

Christoph Gärtner

Co-Gründer von Lucky Pets

Lucky Pets ist aus einer einfachen Frage entstanden: Warum ist es so schwer, für den eigenen Hund etwas zu finden, das hält, was auf der Dose steht? Statt uns mit Füllstoffen und Versprechen zufriedenzugeben, haben wir angefangen, es selbst zu machen.

Gemeinsam mit Tierärzten und Ernährungsexperten entwickeln wir Ergänzungsfutter mit pflanzlichen Zutaten, das in den Alltag passt. In Deutschland hergestellt und von über 80.000 Hundehaltern im Alltag erprobt.

Dieser Ratgeber ersetzt keine tierärztliche Diagnose. Ob hinter einer Hautveränderung deines Hundes ein Pflegefehler oder eine Erkrankung steckt, klärt deine Tierarztpraxis. Bei den genannten Warnsignalen gehört dein Hund untersucht.